Gesund und müde wieder zurück in Deutschland

14Juni2017

Alle FSGler sind gesund und munter in der Heimat angekommen! Es war wirklich eine ganz besondere Reise! Jetzt aber muss erstmal der Schlaf nachgeholt werden 😊 Viele liebe Grüße an alle treuen Leserinnen und Leser dieses Blogs! 谢谢!

Letzter Tag

14Juni2017

Unser letzter Tag, unsere letzte Chance uns kulturell weiterzubilden...die einige nicht nutzten. Drei Extrawürste haben für einen, wir müssen zu geben, extrem tollen und vierstöckigen Adidas store, den Besuch der Verbotenen Stadt sausen lassen. Sehr zu unserem Entsetzen. Somit haben Vincent, Louis und Can, offiziell Chira und Nina vom Thron gestoßen. Unseren ersten Eindruck der Kaiserstadt lässt sich mit den Wörtern enorm groß, prunkvoll, ausladend und einheitlich beschreiben. Am meisten brachten uns die vielen Räume der Frauen des früheren Kaisers und der große, grüne Garten zum Staunen.
Von dort aus stiegen wir viele Treppen hoch auf den sogenannten Kohlehügel, von dort oben hatte man eine grandiose Aussicht auf Peking und insbesondere auf die Verbotene Stadt.
Darauf folgte Shopping, sehr zur Freude von allen Mädchen, da sich die Hutongs herrvorragend dafür anbieten. Dort reihen sich kleine Geschäfte mit den leckersten Süssigkeiten und Snacks ganz im Stil des alten Chinas aneinander.
Als krönenden Abschied unseres Chinaaufenthaltes besuchten wir den Olympiapark und knipsten dort unzählige Bilder.
Zusammendfassend kann ich sagen, dass das mit die besten 3 Wochen unseres Lebens waren und das Chira und Nina auf jeden Fall Platz 1 der glücklichsten Menschen in der gesamten Chinareisegruppe sind.

Von Chira und Nina

Der gefakte (faked) Tag

12Juni2017

  Frühstück im Hostel

Um 8:15 Uhr trafen wir uns offiziell zum Frühstück unten im Café des Hostels. Für manche begann der Tag aber schon früher, auf Grund des am Abend zuvor aufgestellten Duschplans. Zum Frühstück gab es verschiedene köstliche Spezialitäten wie Avocado Sandwichs, Müslis mit Früchten oder auch ein American Breakfast.

Kurzreferat am Tiananmen Platz
Der Tagesplan startete um ca. 9:30 Uhr. Wir trafen uns alle, um gemeinsam zum Tian'anmen Platz, der Verbotenen Stadt und zum Kohlehügel zu fahren. Am Tian'anmen Platz angekommen, hielten Can und Kevin ihren Kurzvortrag über diese Sehenswürdigkeit. Der ursprüngliche Plan war, danach die verbotene Stadt zu besichtigen, doch vor ihren Toren gab es eine böse Überraschung: Montags geschlossen. Kurzerhand warfen Frau Rath und Frau Wu den Plan um und beschlossen statt morgen, heute schon in die "Königsstraße Pekings" zu gehen. Wir bekamen anderthalb Stunden Freizeit, in der wir zu dritt durch die Shopping Straße laufen durften. Einige von uns hatten jedoch ihr Geld im Hostel vergessen, wollten noch Euros in Yuan wechseln oder auch neues Geld abheben. Nach einigen Komplikationen hatten wir alle (mehr oder weniger) geshoppt und neues Geld erhalten (oder geliehen bekommen).
Ein wenig geschafft machten wir uns auf, um den nächsten Tagespunkt zu erreichen. Der "Silk-Market" war ein großes Gebäude, welches über mehrere Stockwerke verteilte Fake-Läden hatte. Von Prada Handtaschen bis hin zu Tommy Hilfinger Shirts gab es hier wirklich alles zu kaufen. Auch unheimlich gut verarbeitete "Apple" Produkte konnte man ergattern. Die oberste Regel beim Shoppen galt hier: "Handel so gut es geht. Wenn der Verkäufer deinen Preis nicht annimmt - geh einfach aus dem Laden und er wird dir mit 99%er Wahrscheinlichkeit hinterher laufen." Sehr stolze Besitzer einer neuen Reisetasche waren zum Beispiel Isabel und Josie. Sie schafften es die anfangs gebotenen ¥860 auf ¥250 herunter zu handeln.
Um dem Trubel des Marktes und seinen rufenden Händlern ein wenig zu entfliehen, holten wir uns gegen Ende der Freizeit noch ein kühles Fruchtgetränk. Einige entspannten sich bei einer Fußmassage und einer Pediküre.


Am Abend wurden wir von Vincents Vater zum Abendessen in ein typisch chinesisches Restaurant eingeladen. Auf dem Tisch waren Teller mit Mais-"Salat", süßen Kartoffel Sticks, Peking Ente und Fisch ausgebreitet. Natürlich durfte auch nicht unser Lieblingsgericht fehlen: 满头 (mantou) - Dampfnudelartige Teigball mit gesüßter Kondensmilch.

hmmmm... lecker!

Den Abend ließen wir mit ein paar Runden "Wer bin ich?" ausklingen. (Frau Wu war dabei übrigens Pipi Langstrumpf). Vielen Dank an Herr Dietl und seine Kollegen für das schöne und köstliche Abendessen!

Einladung zum Dinner
Nachdem wir satt und zufrieden vom Essen im Youth Hostel ankamen, schlug Frau Wu vor, dass wir ja noch ein wenig Zeit bekommen könnten, um die HuTong Gasse weiter zu erkunden. Wie am Abend zuvor luden die kleinen Lädchen zum rumstöbern und staunen ein. Wir ergatterten noch ein paar Mitbringsel für unsere Liebsten und fielen daraufhin müde und erschöpft in unsere Betten.
Gute Nacht an alle!
晚安!

von Laura und Josie

10.6. Übernachtung auf der Chinesischen Mauer!

11Juni2017

10.Juni


Aufgewacht ist die Chinesisch-Klasse im Nachtzug. Es war 6 Uhr morgens als Cans Wecker das ganze Zugabteil weckte. Nach unserer Ankunft in Peking fuhren wir mit dem Bus in Richtung chinesische Mauer. Um an unser Ziel zu gelangen, hatten wir die Ehre den Berg zu besteigen. Beim Tragen geholfen hat uns unser treuer Esel namens Eddy, welcher seinen Namen von Maxi bekommen hat. In einem Zeitraum von einer Stunde kamen die Schüler und Schülerinnen ans Ziel. An der Mauer angekommen, lernten wir den Auf- und Abbau der Zelte, während ein Mitschüler auf der Mauer dem Druck seiner Blase nachgeben musste. Die meisten konnten ihre Zelte schnell aufbauen, andere nicht. Am Abend wurde noch in einer fröhlichen Runde „Werwölfe“ gespielt. Zum Abendessen gab es sehr hochwertige Würstchen, schmackhafte Nudeln und unwiderstehliches Gemüse. Zum Nachtisch gab es Marshmallows und Kekse. Der Tag wurde mit einer weiteren Runde „Werwölfe“ abgerundet und um Mitternacht waren dann auch die letzten in ihren Schlafsäcken. Außer Saki, der krasse Kerl machte die ganze Nacht durch, schließlich braucht auch unsere Reisegruppe eine coole Socke. Ob er es am Tag danach bereuen wird, ist ein anderes Thema.


Von Jan-Patrick und Lukas

Leben am Limit

11Juni2017

11.6.

Die letzten Reserven Kraft waren dahin geschwunden, der letzte Tropfen Wasser aufgebraucht und spätestens jetzt hatte jeder von uns mindestens drei Mückenstiche auf seinem Körper verteilt. Nachdem die gesamte Truppe einen schwerfallenden Start in den Tag um 4:30 Uhr hatte, wachte auch unser Geburtstagskind auf. Laura wurde von uns, in drei verschiedenen Sprachen besungen und bekam 16 Kerzen für ihre nun erreichten 16 Lebensjahre.

Vor dem Abstieg waren wir alle noch fit und munter...

Zwei Stunden später gab es dann Frühstück, das wir alle sehr genossen. Cheddar Käse, Wurst, Eier, Toastbrot (!), Marmelade, Kaffee und (für Laura) Nutella. Schlussendlich gab es alles, was das Herz begehrte. Dies war eindeutig eine der besten Mahlzeiten, die wir auf unserer Reise einnehmen durften. Anschließend begann der 3-stündige Abstieg. Über Stock und Steine versuchten wir uns einen Weg nach unten zu bahnen. Zwar gab es einen Trampelpfad, dieser war jedoch bedeckt von Büschen und rutschendem Geröll. Ausrutschgefahr GARANTIERT! Die Landschaft um uns herum war atemberaubend. Die Chinesische Mauer schlängelte sich über die dicht bewachsenden Berge Chinas. Die vier Wachtürme boten den Wanderern Schatten und ein wenig Schutz vor der prallenden Sonne.

Unten angekommen konnte man nun auch beim Letzten die 2 1/2 Tage ohne Dusche (und Wechselklamotten) riechen und sehen. Das Mittagessen, in Form von chinesischen Köstlichkeiten, erwartete uns schon und wir schlugen uns die müden Bäuche voll.
Einige von uns holten ihren Schönheitsschlaf im Bus in Form eines Power Naps nach, andere lasen die erotische Schullektüre: Der Vorleser.
Kurze Zeit später verabschiedeten wir unsere Guides, die mit uns zusammen die Mauer bestiegen hattem. An dieser Stelle ein großes Dankeschön: Die Organisation war der Hammer!


Das Youth Hostel empfing uns mit seiner bunten und einladenden Aussenfassade. Von den Decken hingen getrocknete Blumensträuße, welche zur angenehmen Atmosphäre beitrugen. (Wer sich ein Bild davon machen möchte, bitte den folgenden Link klicken: http://www.peking.hostel.com ). Die Zimmer sind sehr kuschelig und eng, sie stärken bestimmt so sogar das Gemeinschaftsgefühl unserer Truppe. Jedoch sind die dringend benötigten Sanitäranlagen sehr begrenzt. Für insgesamt 22 Schüler (und Schülerinnen!) gibt es zwei Toiletten, zwei Duschen (eine davon undicht) und ein Wachbecken. Diese Ausstattung hat Wartezeiten von bis zu 2h zur Folge.


Die abendliche Freizeit (18:00Uhr bis 21:00Uhr) nutzen wir, um im Hutong Distrikt auf Essens-Jagd zu gehen und die vielen kleinen Läden zu erkunden. Wir bestellten u.a. ein Fruchtgetränk (originales Zitat Isabel: "Aber bitte keine Blutorangen: Ich bin Vegetarier!"). Die perfekte Abrundung des Tages schafften wir mit einem traditionellem, chinesischem Abendessen, welches oftmals im altertümlichen Peking verzerrt wurde: Die Pizza.
Alle von uns werden heute (hoffentlich) den verlorenen Schlaf der letzten Tage nachholen. Eine schöne Nacht an alle, oder wie man hier sagt: 晚安 (wan'an)!

Nachtrag: Zum Abschluss des Tages hatte unser Geburtstagskind Laura noch einmal richtig schönes Nasenbluten. Wie gesagt: Leben am Limit.

Von Laura und Josie

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