Fazit China

25Mai2016

“So weit gekommen und so viel gesehen. So viel passiert, das wir nicht verstehen.”
-Max Giesinger-

Diese Liedzeile beschreibt unsere Chinareise sehr treffend. Wir haben sehr viel gesehen und eine Unmenge an Dingen erlebt, sind aber weit davon entfernt das Gesehene gänzlich zu verstehen. Ich glaube jeder von uns hat seine ganz eigenen Eindrücke von China 2016, aber wir alle sind uns einig, dass dieses Land so vielseitig und vielschichtig ist, dass man es nicht mit Deutschland vergleichen kann. Während dieser Reise haben wir alle das Reich der Mitte in vielen Facetten kennengelernt, Freundschaften geschlossen und eine andere Welt entdeckt. Doch sind sich alle einig: 3 Wochen lassen einen Einblick zu, sind aber zu kurz um alles zu sehen und so sehr man sich auf Deutschland freut, so sehr wünscht man sich auch weiter die Faszination China erleben zu können. So wird jeder von uns noch oft an diese Reise zurück denken.
Max
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Unvergessliche Momente.

Auf nach Hause!

23Mai2016

Ein letztes Mal. Heute stiegen wir ein letztes Mal in die U-Bahn, ein letztes Mal wunderten wir uns über uns nicht bekannte chinesische Zeichen und stiegen ein letztes Mal ins Flugzeug. Denn heute würde unsere Reise ihr Ende finden würde. So fuhren wir zum Flughafen und stiegen (nachdem die chinesischen Behörden meinen Rucksack erstmal erstaunlich umfassend ausgeräumt hatten) in das Flugzeug, das und nach Frankfurt bringen würde. Auch wenn es uns schon lange im Voraus bekannt gewesen war, so realisierte man erst jetzt richtig, dass es zu Ende war. Natürlich freute man sich einerseits auf die Familie und Zuhause, andererseits aber war es doch auch ein schmerzlicher Abschied. All dies und vieles mehr ging uns durch den Kopf, während wir innerhalb von ca. 10 Stunden nach Frankfurt flogen. Hier angekommen kamen wir vergleichsweise flott zum Bahnsteig, an dem der Zug abfahren würde, der uns nach Stuttgart bringen sollte. In der Zeit, die wir davor hatten, um ein wenig einzukaufen, freute man sich vor allem über eines: Es tat einfach unendlich gut mal wieder in Euro zu bezahlen und Deutsch mit der Kassiererin reden zu können.
Als wir dann im Zug saßen und Richtung Stuttgart fuhren, schlug die Müdigkeit doch ein, da die Gruppe bereits an die 18 Stunden wach war. Sobald wir in Stuttgart waren, begann die Gruppe zu zerfallen. Einige blieben in Stuttgart, andere fuhren noch bis nach Marbach. Letztlich waren alle Beteiligten froh wieder Zuhause zu sein und die Familie wieder zu sehen. Aber China wird wohl keiner von uns je vergessen.
Max


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Vor dem Abflug von Peking nach Frankfurt.

Eislaufen im Sommer

22Mai2016

Am gestrigen Tag (22.5.) bekamen wir Freizeit in Peking. Morgens gingen wir (Tim L., Max, Sebastian, Caroline und ich) zur 王府井 (Wangfujing, einer großen Einkaufsstraße). Dort besuchten wir einen Markt, auf dem wir uns noch mit Mitbringsel für unsere Liebsten eindeckten. Zudem probierte Tim auch ein paar gegrillte Skorpione.

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Als wir alle Einkäufe getätigt hatten, gingen wir zur Solana-Mall, in welcher wir zu Mittag aßen und in der wir dem Highlight des Tages entgegen fieberten: In der Mall, welche wie eine kleine Stadt aufgebaut war, befand sich eine Eislaufbahn. So liefen wir im Sommer, in kurzen Hosen und bei Raumtemperatur, Schlittschuh.
Nach dem spaßigen, jedoch höchstwahrscheinlich sehr klimaschädlichen Eislaufen, gingen wir in unser Hostel zurück um unsere sieben Sachen zu packen.
Um 19:30 Uhr trafen wir uns wieder alle in der Lobby, um in einem nahen Restaurant Pekingente zu essen.

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Diese wurde vor unseren Augen zubereitet und geschnitten. Die gebratene Ente wickelte man dann in Teigfladen ein.
Christopher

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Verbotene Stadt? Verboten gut!

21Mai2016

Das erneut sehr leckere Frühstück ließ uns gutgelaunt in den Tag starten. Um 9 Uhr brachen wir in Richtung Verbotenene Stadt auf. Schon als wir die Metrostation verließen, trafen wir auf riesige Menschenmengen, die alle zur Verbotenen Stadt wollten. Wir drängten uns durch die Massen auf dem Tiananmen Platz (Platz des Himmlischen Friedens) auf das große Abbild Maozedongs über dem Eingang der Verbotenen Stadt zu. Innerhalb der Verbotenen Stadt reihte sich eine imposante Halle an die andere. Die aufwendig gestalteten Gebäude erzählten viel von der Geschichte der damaligen chinesischen Kaiserzeit.
Nachdem wir von Süden nach Norden die Kaiserstadt erkundet hatten, bestiegen wir den sich direkt dahinter anschließenden Kohlehügel. Von dort aus hatte man einen hervorragenden Blick auf die komplette Verbotene Stadt, aber auch auf die umliegende Skyline von Peking.
Die anschließende Rickschafahrt zu der nahegelegenen Einkaufsstraße (Wangfujing) war ein sehr aufregendes Erlebnis. Dort gingen wir in einem Restaurant essen, in dem es verschiedenste chinesische Speisen gab, die den unterschiedlichen Regionen Chinas zuzuordnen waren. Nach diesem leckerem Essen durften wir auf einem nahen Markt noch nach Nachspeisen Ausschau halten. Allerdings bestand dieser Nachtisch aus noch lebenden Skorpionen oder Seepferdchen am Spieß. Wir ließen den Nachtisch also ausfallen.
Um 17 Uhr besichtigten wir noch das das Olympia-Gelände, indem wir eine kleine Rundfahrt rund um die olympischen Sportanlagen genossen. Danach hatten wir noch Freizeit und wir entschieden uns, thailändisch zu essen.
Simon

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 Blick vom Kohlehügel auf die Verbotene Stadt.

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Im Herzen der Verbotenen Stadt.

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Auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Tempel-Run

20Mai2016

Der heutige Tag fing um 8 Uhr mit einem abwechslungsreichen, westlichen Frühstück in entspannter Atmosphäre an. Danach trafen wir uns vor dem Hostel und fingen unseren Tempel-Run an. Erster Halt:Tian Tan (Himmelstempel).
Auf dem großflächigen Areal konnte man tief in die Geschichte der chinesischen Kaiser eintauchen. So war die kaiserliche Zahl 9 in nahezu jedem Objekt zu sehen. Auf diesem Gelände konnte man unter anderem auch einen außergewöhnlichen Markt von Müttern, die ihre Töchter zur Heirat anboten, entdecken. Nach der eineinhalbstündigen Besichtigung besuchten wir eine deutsche Bäckerei aus Konstanz mitten in Peking. Es war schön, zwischendrin eine heimische Torte oder eine Brezel zu genießen. Die anschließende Besichtigung eines chinesischen Schwarzmarktes und der Besuch in einer Mall ließen uns etwas entspannen.
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Tian Tan: Der Himmelstempel

Auf dem Weg zum nächsten Tempel, dem  Lama-Tempel,  hatten wir noch einen kurzen Zwischenstopp an einem Blumenmarkt, in dem wir unter anderem Souvenirs und Geschenke kauften. Allerdings kamen wir dann drei Minuten nach Schließung der Tore am Lama-Tempel an und wichen somit auf den Konfuzius-Tempel aus. Als wir genug Wissen über das Leben und die Bedeutung von Konfuzius aufgenommen hatten, brachen wir auf, um in den früheren Kühl-Katakomben des Kaisers zu speisen.

Maxi

 


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Konfuzius sagt: "Chinesisch ist nicht schwer".

imageFrüher kaiserlicher Kühlkeller, heute Restaurant.

 

 

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